DR. HERIBERT WAITZER, MSc
FACHARZT FÜR INNERE MEDIZIN & INTERNISTISCHE SPORTHEILKUNDE,
PROFESSIONAL COACH

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News



SCHENKEN SIE FITNESS & GESUNDHEIT


Wie wäre es mit einem Gutschein zur einer Sportmedizinischen Untersuchung?

Ob Gesundheitssportler, Freizeitsportler oder Leistungssportler. In der Sportmedizin St. Pölten bieten wir Ihnen ein maßgeschneidertes Angebot, egal ob Leistungssportler, die ihre Grenzbereiche verbessern möchten, oder Freitzeitsportler, die in annehmbarer Zeit einen Erfolg sehen möchten, oder eben Gesundheitssportler, die gerne Abnehmen möchten, ihren Blutdruck und ihren Blutzucker wieder in den Griff bekommen wollen und mehr Lebensqualität erlangen möchten.

Wir haben für jede Zielgruppe ein passendes Angebot.

Holen Sie sich Ihren Gutschein in der Sportmedizin Dr. Heribert Waitzer, MSc:
Dr. Adolf Schärf-Straße 9, 3100 St. Pölten, T: 02742 34 84 30 oder per E-Mail unter: ordination.waitzer@kstp.at.



SCHMERZFREIER RÜCKEN


Rückenschmerzen sind die zweithäufigste Ursache für Krankenstände und die häufigste Ursache für frühzeitige Pensionierungen. 60 – 80 % der Menschen geben an, innerhalb der letzten 12 Monate Beschwerden gehabt zu haben. Frauen im mittleren Alter trifft es häufiger – aber auch Kinder klagen bereits vermehrt unter Schmerzen.

Was sollte man beachten, um mit einem gesunden Rücken durchs Leben zu gehen?

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NEUE SPORTMEDIZINISCHE UNTERSUCHUNG (SPORT IV: SPORT & HERZ)


Sicherheit in der Sportausübung

Die Sportmedizin St. Pölten bietet eine neue Sportmedizinische Untersuchung an, mit dem Ziel der “Sicherheit in der Sportausübung”.

Wir haben dazu Dr. Heribert Waitzer befragt um uns zu informieren, welche speziellen “Zuckerl” nun diese neue Untersuchung mit den Namen “SPORT IV – Sport & Herz” denn bietet?

Dr. Waitzer:
Es handelt sich bei dieser Art von Untersuchung um eine Kombination aus Leistungsdiagnostik und Sportkardiologie. Der Hintergrund dieser neuen Untersuchung ist, dass immer wieder Sportler kommen, deren Hauptmotivation es ist, dass sie ihren Sport machen ohne sich dabei zu schaden und auch eine entsprechende Sicherheit haben wollen.


Frage: Welche Zusatzangebote bietete denn nun die Sport IV (Sport & Herz) Untersuchung?

Dr. Waitzer:
Diese Art von Untersuchung bietet zusatzlich zur herkömmlichen Leistungsdiagnostik eine Herzultraschalluntersuchung und eine Untersuchung der gehirnversorgenden Gefäße und geht somit in den Bereich Sportkardiologie.

Frage: Welche Erkenntnisse kann man denn mit den Ergebnissen erlangen?

Dr. Waitzer:
Durch die Messung der Dicke der Gefäßinnenwand können wir auf das „Gefäßalter“ rückschließen - und feststellen ob die Gefäße noch besonders jugendlich oder ob sie vorschnell gealtert sind. Der Herzultraschall zeigt uns den Aufbau des Herzens.


Frage: Welche Schlüsse kann man daraus ziehen?

Dr. Waitzer:
Wir können untersuchen, ob alle Teile des Herzmuskels gleich kräftig mitarbeiten und damit eine Aussage bezüglich der Durchblutung der Herzkranzgefäße machen. Außerdem mag es auch interessant sein, ob das Training zu einer Veränderung der Herzdimensionen geführt hat, wie zB eine Vergrößerung der linken Herzkammer oder eventuell eine Verdickung der Herzwand.


Leistungsangebot & Tarife



HRV (HERZRATENVARIABILITÄTSMESSUNG) IN DER SPORTMEDIZIN


Die Messung der Herzratenvariabilität (HRV) macht Anteile der unbewussten Steuerung sichtbar, die bisher unsichtbar waren. Das erlaubt es, über eine Darstellung des Regenerationszustandes die Trainingsbelastung besser zu steuern.

Bei sehr genauer Vermessung der Abstände zwischen zwei Herzschlägen erkennt man, dass Schwankungen von einigen Millisekunden auftreten. Dieses Phänomen kann zur Sichtbarmachung der Regulationsvorgänge in unserem vegetativen, unbewussten Nervensystem genutzt werden. Eine hohe Variabilität zwischen den Herzschlägen zeigt eine Dominanz des "Regenerationsnerven Parasympathikus". Eine ausgeprägte Starre deutet auf ein Überwiegen des "Stress–Systems Sympathikus" hin. Üblicherweise werden in der Sportmedizin Kurzzeitmessungen über 10 – 15 min, zum Beispiel mit den Pulsuhren der Firma Polar durchgeführt. Diese Methode ist zwar relativ kostengünstig aber auch störungsanfällig.

Das von uns eingesetzte System misst mittels Langzeit EKG über 24 Stunden mit der ca 10-fachen Abtastrate und erlaubt daher eine wesentlich genauere und umfangreichere Analyse.



Es können Aussagen über die gesamte Regulationsfähigkeit des vegetativen Systems, über die Balance zwischen Stress und Regeneration, aber auch über die Zeiten der optimalen Performance und die Schlafarchitektur getroffen werden. Interessante Fragestellungen sind zum Beispiel: wie sehr ist das körperliche Training in der Lage, den Alterungsprozess des vegetativen Nervensystems zu verlangsamen oder wie schnell erfolgt die Regeneration nach einem Trainingsreiz.

Die Untersuchung besteht aus drei Terminen – zwei jeweils kürzeren zum Anlegen und Abmontieren des Rekorders und einer halbstündigen Coaching - Einheit. Dabei wird besprochen, wie die Ergebnisse der HRV Analyse in eine Änderung von Training und Lebensstil umgesetzt werden können. Ihre Investition € 120,-

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WIR HABEN SCHON FAST ALLE GESCHENKE VERTEILT!
Ing. Günther Dörflinger war am Mittwoch zum Einlösen seines Hauptpreises da.

Dr. Heribert Waitzer, MSc

Mittlerweile waren schon fast alle Gewinner unserer Weihnachtsgeschenk-Verlosung zum Einlösen ihrer Preise bei uns am Institut.

Vergangenen Mittwoch kam der glückliche Gewinner des Hautpreises zu seinem Sportmedizinischen Komplett-Check. Nach EKG, Lungenfunktion, Körperkompositionsanalyse, klinischer Untersuchung mit Muskelfunktionsstatus und orthopädischem Check ging es zur Leistungsdiagnostik. Ing Dörflinger wählte eine Laktatleistungsdiagnostik auf Laufband. Auch die Ergospirometrie wäre interessant gewesen. Es gab aber bereits einen Laktat-Test bei uns vor 5 Jahren und da war es natürlich spannend den Vergleich zu sehen. Erfreulicherweise hatte das Training der vergangenen Jahre Wirkung gezeigt und der overlay der alten und der neuen Laktatkurve zeigte eindrucksvoll die Leistungsverbesserung. Ausgestattet mit den aktuellen Kenndaten für die weitere Trainingssteuerung und einer ausführlichen sportwissenschaftlichen Beratung verlies der Sportler nach ca. 2 Stunden unser Institut.

Wir wünschen Ihm viel Erfolg beim Erreichen seiner sportlichen Ziele und würden uns über einen Verlaufsbericht freuen.



LEISTUNGSSPORT UND VORHOFFLIMMERN
WENN BEIM MARATHONLÄUFER DAS CHAOS IM HERZEN AUSBRICHT!

Dr. Heribert Waitzer, MSc

Sport ist gesund! Darauf vertrauen wir – und üblicherweise stimmt das auch. Mehrere Studien haben jedoch ergeben, dass Ausdauersportler mit hohen Trainingsumfängen bereits in jungen Jahren vermehrt zu Vorhof Flimmern neigen. In einer Studie waren es 12,8 % bei den Leistungssportlern im Vergleich zu 0,5 % bei den nicht leistungssportlich aktiven jungen Erwachsenen.

Üblicherweise wird der Impuls zum Zusammenziehen des Herzmuskels vom Vorhof aus gegeben und dann zur Herzkammer weitergeleitet, wo dann eine Kontraktion der Herzmuskulatur stattfindet. Beim Vorhofflimmern kommt es zu einer Störung dieses geordneten Ablaufes. Im Vorhof bricht ein elektrisches Chaos aus und die Kammer muss gleichsam schauen wo sie bleibt. Die Impulse werden nur unregelmäßig an die Kammer weiter geleitet. Wenn das mit einer normalen durchschnittlichen Herzfrequenz geschieht, kann sein, dass man diese Unregelmäßigkeit gar nicht spürt. Falls es aber zu einer schnellen Überleitung vom flimmernden Vorhof auf die Kammer kommt, geht das meist mit einer unangenehmen Empfindung von Schwindel, Atemnot und Herzklopfen einher.

Beim Athleten oder der Athletin trifft diese Rhythmusstörung meist auf ein sonst gesundes Herz. Es wird angenommen, dass die Überdehnung des Vorhofes durch die großen Blutmengen, die im Training gepumpt werden, die Empfindlichkeit des Vorhofes hervorruft. Interessanterweise kann es ganz unterschiedliche Trigger für den Beginn des Vorhofflimmerns geben. Manche bekommen es in der Ruhe, beim Schlafen oder nach dem Essen, Andere erleben den unregelmäßigen Herzschlag als Folge einer besonderen Belastung.

In allen Fällen sollte als Basisabklärung eine Labordiagnostik, ein Ruhe EKG, ein Herzultraschall, ein Belastungs-EKG und ein Langzeit EKG erfolgen. Da, wie bereits beschrieben, das Herz sonst meist gesund ist, möchten die Sportler auch keine Medikamente auf Dauer nehmen. Die "Pille in der Tasche" Therapie ist eine Alternative. Das Medikament wird erst genommen, wenn das Vorhof Flimmern schon begonnen hat, um es rascher wieder zu beenden.

Die Gefahr beim Leistungssportler ist jedoch, dass unter Belastung das Vorhof -Flimmern in ein sogenanntes Vorhof - Flattern übergeht und dann die Gefahr besteht, dass jeder Flatterimpuls des Vorhofes auf die Kammer übergeleitet wird, was ein unter Umständen bedrohliches Herzrasen mit Kreislaufinstabilität verursachen kann.

Daher empfiehlt die Europäische Kardiologische Gesellschaft in ihren Leitlinien, dass eine Vorhofflimmer – Ablation bei Sportlern erwogen werden sollte. Dabei werden die für die Störung verantwortlichen Strukturen im linken Vorhof aufgesucht und unterbrochen. Im Idealfall ist damit das Herz wieder normal belastbar. Ein prominentes Beispiel ist der Internet Journalist Tim Cole, der seinen Weg zurück in den Laufsport medial ausführlich dargestellt hat.

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FUNKTIONELLES KRAFTTRAINING

Mag. Erik Fischer

Unter dem Begriff "funktionelles Krafttraining" ("functional resistance training") versteht man ein möglichst zweckmäßiges bzw. zweckorientiertes Krafttraining. Im Vergleich zu einem allgemeinen Krafttraining, z.B. an geführten Trainingsmaschinen, werden bei dieser Trainingsform nicht einzelne Muskeln isoliert stimuliert, sondern komplette, mehrgelenkige Bewegungsabläufe trainiert.

Dies bewirkt v.a. einen optimalen Transfereffekt auf alltags,- berufs - und sportartspezifische Bewegungsabläufe, da auch hier niemals einzelne Muskeln isoliert, sondern immer mehrere Muskelgruppen in einem funktionellen Verbund beansprucht werden.

Weitere Vorteile eines funktionellen Krafttrainings:

Durch eine entsprechende Übungsauswahl und spezielle Übungsvariationen kommt es neben einer Steigerung der motorischen Fähigkeit Kraft und dem Aufbau an Muskulatur auch gleichzeitig zu einer Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten.

Aufgrund der mehrgelenkigen Übungsausführung über gesamte Muskelschlingen erreicht man neben einer Verbesserung der Alltags – und Berufsbelastbarkeit auch eine Steigerung der sportartspezifischen Leistungsfähigkeit (optimales begleitendes Krafttraining beim Ausdauersportler!).

Da bei diesen koordinativ anspruchsvollen Übungen immer auf eine optimale Stabilisierung der Wirbelsäule ("Autostabilisation") geachtet werden muss, profitiert v.a. die rumpfstabilisierende Muskulatur als funktionelle Einheit von dieser Trainingsform.

Mit welchen Trainingsmaßnahmen bzw. Trainingsmitteln kann ein funktionelles Krafttraining durchgeführt werden:

- Mehrdimensionale Hantelübungen
- Hantelübungen auf instabilen Unterstützungsflächen wie Airex – Kissen©, Gymnastikbällen etc.
- Übungen an Sling – Trainern ("Suspension Training") sowie an Seilzügen
- Übungen mit Kettlebells, Sandbags und Medizinbällen

Einschulungen zum Thema funktionelles Krafttraining sowie sportwissenschaftlich geführte Trainingseinheiten
können unter 0676 / 37 33 007 (Mag. Erik Fischer) gebucht werden.

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TRAINING IN BALANCE

Mag. Dagmar Kaiser-Waitzer

Brauchen Sie für Ihr Wohlbefinden mehr Training oder mehr Entspannung?
...oder die Balance aus Training und Entspannung?


Als Sportwissenschafterin und ehemalige Langdistanz-Triathletin hat mich mein Weg zu Bewegungsformen wie Qi-Gong, funktionellem Faszien-Training und Spiraldynamik geführt.

Aktivieren und Entspannung - benutzen und wahrnehmen - Leistung mit Lockerheit.
Diese Duallität als universelles Prinzip steigert Ihr Wohlbefinden.

Vereinbaren Sie einen Termin zu einem Vorgespräch mit
Mag. Dagmar Kaiser-Waitzer unter 0664 202 3223 oder dagmar.kaiser@kstp.at.

Zeit: Donnerstag, 18:30 bis 19.45 Uhr
Ort: Seminarraum Ärztezentrum im Traisenpark, 3107 St. Pölten, Dr. Adolf Schärf-Straße 9
Ihre Investition: Euro 140,00 für 10 Einheiten, Training in der Kleingruppe

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MEDITATIVES LAUFEN

Mag. Dagmar Kaiser-Waitzer

Zwei in Einem.... Laufen ist nicht nur Ausdauertraining und Freizeitsport. Laufen kann auch ein effektiver Weg zur Entspannung und zum Ausgleich sein.


Der Kurs richtet sich an Menschen, die Freude am Laufen haben und den meditativen Aspekt des Laufens entdecken wollen. Es ist nicht erforderlich ein hochtrainierter Läufer zu sein.

Die Einheiten beinhalten 40 Minuten lockeres Laufen mit kurzen Pausen für die Übungsanweisungen.

Meditatives Laufen beinhaltet Körpererfahrungsübungen, Atemübungen, Naturzentrierungsübungen, Gedankenübungen,... Die Fokussierung der Aufmerksamkeit auf das "Hier und Jetzt" bewirkt eine Auszeit-Erfahrung und bringt den Geist zur Ruhe.

Bewusstes Laufen ist eine Quelle der Inspiration, Belebung und Regeneration.

Termine: Samstag 9. Mai 2015 von 9:00-10:30 Uhr und Samstag 30. Mai 2015 von 9:00-10:30 Uhr.
Anmeldungen unter: www.vhs-stpoelten.at



Dynamic feeling - Bewegter leben, bewegt erleben

Mag. Dagmar Kaiser-Waitzer

Der Kurs ist für Menschen, die ihre Kraft, Koordination und Beweglichkeit dynamisch trainieren möchten und auch entspannende Aspekte erfahren möchten.

Dynamic feeling beinhaltet neben functional circuit (alltagsspezifisches Training ganzer Muskelketten in Form eines Zirkeltrainings), Mobigym (spezielles Beweglichkeitstraining) unter Berücksichtigung des spiraldynamischen Aufbaus des menschlichen Körpers auch Körpererfahrungs- und Entspannungsübungen.

Termine im Seminarraum Dr. Heribert Waitzer, St. Pölten:
Wöchentlich ab Donnerstag, 12. Februar 2015 von 18:00 bis 19:15 Uhr,10-er Block 140,00 Euro. Einstieg jederzeit möglich (sollten Sie bei ein oder zwei Trainingseinheiten verhindert sein, können Sie diese innerhalb eines Monats nachholen).
Anmeldung unter E-Mail: dagmar.kaiser@kstp.at oder Tel.: 0664/2023223.

Termine auf der VHS St. Pölten:
Wöchentlich ab Montag, 23. Februar 2015 von 19:00 - 20:00 Uhr (12 x 1 Std.).
Anmeldungen unter: www.vhs-stpoelten.at


WIR GRATULIEREN UNSEREN GEWINNERN


1. Preis: Sportmedizinische Komplettuntersuchung (GÜNTHER DÖRFLINGER)
2. Preis: HRV Messung + Ressourcenentwicklung (MICHAELA AUER)
3. Preis: Gesundheitscoaching/Mentaltraining (GABI LACKNER)
4. Preis: Einführungsstunde Qi Gong (BIRGIT FUCHS)
5. Preis: Körperkompositionsanalyse mittels BIA Messung (PETER KRIWETZ)


Es gibt auch ein Video von unserer Preisverlosung.



SCHENKEN SIE DIE BADEZIMMERWAAGE IHREM LIEBLINGSFEIND!

Empfiehlt der Kabarettist Bernhard Ludwig

Egal ob es begleitend zu einem Gewichtsreduktionsprogramm oder einem Trainingsprogramm stattfindet - das Messen des Gewichtes (physikalisch genauer der Körperzellmasse) bringt mehr Frust als Nutzen.

Der Grund liegt darin, dass nur die gesamte Körpermasse gemessen wird und Sie wollen wissen, ob es Ihnen gelungen ist, Muskelmasse aufzubauen und Fett abzubauen? Da könnte es vorkommen, dass man auf der Waage keinen Unterschied sieht, in Wirklichkeit ist es aber bereits zu einer gewünschten Verschiebung der Körperkomposition gekommen.

Ein weiterer Grund Frustration zu erfahren, ist auch die Überlagerung von relativ großen Schwankungen des Gewichtes im Tagesgang wie zum Beispiel mehr oder weniger Flüssigkeit im Körper oder mehr oder weniger Verdauungsbrei im Darm mit der geringen Veränderung, wie sie zum Beispiel durch eine Abnahme von 100g Fett pro Tag entstehen.

In der modernen Ernährungsmedizin und auch in der Sportmedizin wird daher die Analyse der Körperkomposition eingesetzt. Wir verwenden dafür eine sehr präzises Bio-Impedanz Messgerät für den klinischen Einsatz. (Auch wenn es so ähnlich klingt – das hat überhaupt nichts mit der Bio-Resonanz zu tun!).

Ein ganz schwacher hochfrequenter Wechselstrom wird durch den Körper geschickt und der Widerstand des Körpers gegen diesen Strom wird gemessen. Fettgewebe und Knochen leiten den Strom praktisch nicht. Das Muskelgewebe ist reich an Flüssigkeit mit Mineralstoffen und leitet den Strom daher sehr gut. Das Einspeisen des Stromes und das Messen des Stromes über beide Arme und beide Beine erlaubt eine getrennte Bestimmung der Parameter für Arme, Rumpf und Beine. Dabei kann neben dem Körperfettanteil auch der Anteil an Muskulatur und die Flüssigkeitsverteilung in den Körperabschnitten bestimmt werden.

Es gilt der Grundsatz: "Was man gut messen kann, lässt sich besser beeinflussen".

Regelmäßige Bioimpedanzanalysen sind ein wichtiger Bestandteil unseres Gewichtsreduktionsprogrammes "my-line" und werden auch im Rahmen der sportmedizinischen Untersuchung angeboten.

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LAUFEN MIT LOW CARB ODER PASTA PARTY - WAS GIBT ES NEUES IN DER SPORTERNÄHRUNG?



"Low carb" ist in aller Munde. Solche Ernährungsformen mit niedrigem Kohlenhydratanteil und hohem Eiweißgehalt können bei der Gewichtsreduktion von Vorteil sein. Nachdem Gewichtsreduktion auch die Laufleistung verbessert, stellt sich die Frage, ob low carb auch eine gute Wahl im Laufsport ist?

Dazu zunächst einige Vorbemerkungen:

Beim Laufen sind Kohlenhydrate und Fette die Haupt-Energiequellen. Eiweiß wird unter normalen Bedingungen nur in einem geringen Anteil zur Energiebereitstellung verwendet. Kohlenhydrate sind dabei der Supertreibstoff. Damit ist gemeint, dass aus Kohlenhydraten die Energie viel schneller freigesetzt werden kann und dass man damit einfach schneller laufen kann als beim Verbrennen von Fetten. Der große Nachteil ist, dass der Vorrat an Kohlenhydraten im Muskel in Form von Glykogen beschränkt ist. Über den Daumen gepeilt ist ca 90 % der im Körper verfügbaren Energie in Form von Fett gespeichert aber nur ca 2% als Kohlenhydrate.

Glykogen wird während des Laufens in Glucose aufgespalten und dient dann zum Aufbau des ATPs (Adenosintriphosphat), welches der eigentliche Energielieferant für die Muskelkontraktion ist. Die große Bedeutung des Glykogen-Gehaltes der Muskulatur ist seit den 70er Jahren durch die klassische Studie des Muskelforschers Prof. Saltin in Schweden bekannt. Er hat zwei Gruppen an Studenten untersucht – bei einer Gruppe hat er durch eine spezielle kohlenhydratreiche Ernährung den Muskelglykogengehalt auf 35g pro kg Muskelmasse angehoben. Die Kontrollgruppe mit der normalen Ernährung hatten nur durchschnittlich 17 g Glykogen pro kg Muskelmasse.

Die beiden Gruppen sind in einem 30 km Lauf gegeneinander angetreten. Die ersten 4 Kilometer waren die beiden Gruppen gleich schnell, nach 11 Kilometer sind die Läufer mit der normalen Ernährung schon abgefallen und am Ende der 30 km bestand ein durchschnittlicher Unterschied der Laufzeiten von enormen 8 Minuten!

In den Folgejahren wurde zahlreiche Studien durchgeführt, die zum Beispiel gezeigt haben, dass im Intervalltraining mehr Intervall-Läufe in guter Qualität absolviert werden konnten, wenn die Glykogen Speicher gefüllt waren. Interessanterweise konnte auch gezeigt werden, dass es nicht die aufwendige Form der ursprünglich von Prof Saltin verwendeten Diät braucht um die Speicher vor einem Wettkampf aufzufüllen. Eine hohe Kohlenhydratzufuhr drei Tage vor dem Wettkampf reicht aus.

Wie hoch ist nun die empfohlene Kohlenhydratzufuhr? Wie immer im Leben – es kommt darauf an! Athleten mit leichtem Training und dem Wunsch Gewicht zu reduzieren sollten 3-5g Kohlenhydrate pro kg Körpergewicht pro Tag zu sich nehmen. Dagegen sollen Ausdauersportler mit hoch intensiven Trainingseinheiten ca 8 g/kg/Tag zu sich nehmen. Zum Aufladen der Kohlenhydratspeicher vor dem Wettkampf kommen Kohlenhydratanteile bis zu 70% der gesamten Kalorienzufuhr zur Anwendung.

Natürlich steht auch außer Zweifel, dass es speziell auf längeren Distanzen ohne das Verbrennen von Fetten nicht geht. Der Mann mit dem Hammer, typischerweise bei Kilometer 27, ist so manchem Marathonläufer bekannt. Die Kohlenhydrate sind aufgebraucht und man muss schmerzlicher Weise das Tempo reduzieren und am Fett weiter laufen. Da wäre es doch attraktiv, wenn der Körper mit den Kohlenhydraten sparsamer umgeht und mit der Fettverbrennung mehr Leistung bringen könnte. Neuere Untersuchungen gehen in die Richtung, dass durch Grundlagenausdauertraining unter low carb Bedingungen die Mitochondrien – die Energiekraftwerke der Zelle – trainiert werden können, die Fette im Muskel schneller zu verbrennen.

Zusammengefasst kann gesagt werden:

low carb kann Vorteile bei der Gewichtsreduktion und beim besseren Umgang des Körpers mit der Fettverbrennung im Grundlagenausdauertraining mit sich bringen. Manche Menschen profitieren auch dadurch, dass sie große Mengen an Kohlenhydraten von Seiten des Darmes nicht gut vertragen. Bei einem intensiven Intervalltraining sowie vor und während dem Wettkampf führt jedoch kein Weg an der Kohlhydraten vorbei, wenn man erfolgreich sein möchte. Durch entsprechende Zufuhr von Kohlenhydraten kann der Vorrat am Supertreibstoff im Körper verdoppelt werden und damit ein erheblicher Wettbewerbsvorteil erzielt werden.

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DIE 4 GOLDENEN REGELN DES GEWICHTSMANAGEMENTS


Regel 1: WENN SIE HUNGRIG SIND, DANN ESSEN SIE!

Diese Regel mag im ersten Moment erstaunlich klingen, wenn es darum geht, Gewicht abzunehmen oder eine erfolgreiche Gewichtsreduktion zu halten. Damit soll aber dem Körper signalisiert werden, dass immer genug zu essen da ist und es nicht notwendig ist in ein Hunger – Notprogramm mit Reduktion des Grundumsatzes zu gehen. Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen wirklichem Hunger – nennen wir ihn "organischen Hunger" und der Reaktion auf ein Gefühl wie zum Beispiel Anspannung, Ärger, Angst oder Langeweile. Diese zweite Form des Hungers könnte man "psychischen Hunger" nennen. Manchmal halten wir eine Missempfindung für Hunger und haben die Vorstellung, wenn wir essen, fühlen wir uns besser. Meist ist die Missempfindung nach einiger Zeit wieder genauso vorhanden – nur diesmal gepaart mit selbstabwertenden Gedanken. Die Herausforderung hinter dieser ersten Regel ist die Unterscheidung zwischen organischem und psychischen Hunger zu treffen und im zweiten Fall eine Alternative zu haben, um mit der Missempfindung umzugehen.

Regel 2: ESSEN SIE WAS SIE WOLLEN UND NICHT WAS SIE GLAUBEN, DASS SIE ESSEN SOLLTEN!

Es gibt nichts Interessanteres als das was wir uns verbieten. Wenn man sich vornimmt auf keinen Fall eine Schokoladentorte zu essen, kann man sicher sein, dass sie einem im Gedanken überall hin verfolgen wird. Diäten, die darauf ausgerichtet sind den Körper hungern zu lassen zerstören die natürliche Fähigkeit die passenden Nahrungsmittel auszuwählen in ganz besonderer Art.

Regel 3: WANN IMMER SIE ESSEN, MACHEN SIE ES MIT IHRER VOLLEN AUFMERKSAMKEIT!

Wenn Sie essen, dann essen Sie – und tun sonst nichts Anderes. Reduzieren Sie ihre Essgeschwindigkeit und erfassen Sie Ihre Mahlzeit mit allen Ihren Sinnen. Wenn Sie nebenbei essen und sich auf etwas Anderes konzentrieren, nehmen sie dem Körper die Chance das natürliche Körpergewicht – Regulationssystem zu nutzen. Untersuchungen haben gezeigt, dass man immer mehr isst, wenn man gleichzeitig fernsieht. Das gilt in gleicher Weise auch für Lesen oder E-mails checken. Es mag übertrieben klingen – aber die ungeteilte Aufmerksamkeit und Fokussierung auf das Essen ist ein ganz wichtiger Punkt im Gewichtsmanagement.

Regel 4: WENN SIE DENKEN, DASS SIE SATT SIND, HÖREN SIE ZU ESSEN AUF.

Rasches essen und Ablenkungen nehmen dem Körper die Möglichkeit das Sättigungsgefühl zeitgerecht zu spüren. Wenn man Regel 3 befolgt, spürt man, wenn man satt ist. Wenn man unsicher ist, sollte man eine Pause einlegen. Manchmal stellt sich das Gefühl der Sattheit mit einigen Minuten Verzögerung ein. Etwas auf dem Teller übrig zu lassen, steht möglicherweise mit dem Glaubenssatz aus der Kindheit "was auf den Teller kommt, wird aufgegessen" in Konflikt. Nach einiger Zeit wird man besser darin, sich die Speisenauswahl und die Menge auf den Teller zu nehmen, die einem zuträglich ist.

Quelle: Paul McKenna

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SPORTMEDIZINISCHE LEISTUNGSDIAGNOSTIK MIT SPIROERGOMETRIE - WAS BRINGT´S?


Als Goldstandard der kardiopulmonalen Funktionsanalyse ist die Spiroergometrie medizinisch weltweit anerkannt. Viel häufiger wird aber die Laktatleistungsdiagnostik in der sportmedizinischen Leistungsdiagnostik eingesetzt. Für wen zahlt sich der Mehraufwand einer Spiroergometrie aus?

Der Vorteil einer Spiroergometrie besteht darin, dass beim Belastungstest Atemzug für Atemzug die Sauerstoffaufnahme, die Kohlendioxidabgabe und die Menge an geatmeter Luft direkt gemessen wird. Die Informationen, die man dadurch über den Organismus unter Belastung bekommt, ist ungleich größer als bei der Laktatergometrie. Man kann nicht nur erkennen, auf welchen Wegen bei den unterschiedlichen Belastungsintensitäten der Körper seine Energie bereitstellt, sondern man sieht auch, wie sich die Atmung dabei verhält. Die Messgröße der maximalen Sauerstoffaufnahme gilt als das entscheidende Kriterium für die Erbringung einer Ausdauerleistung.

Der Grund, warum diese Messmethode weniger weit verbreitet ist, liegt in den Kosten für eine derartige Anlage. Daher gibt es nur wenige sportmedizinische Untersuchungsstellen, die über eine derartige Möglichkeit verfügen. Um unseren Sportlern und Sportlerinnen diese Untersuchung ohne zusätzlichen finanziellen Aufwand anzubieten, haben wir "flat prices" eingeführt. Das bedeutet, die Spiroergometrie kostet nicht mehr als die Laktatleistungsdiagnostik, bietet aber eine Fülle mehr an Informationen.

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KRAFTTRAINING AUS SPORTMEDIZINISCHER SICHT - DIE 5 HÄUFIGSTEN IRRTÜMER



1. Krafttraining macht langsam
2. Krafttraining ist schlecht für die Beweglichkeit
3. Krafttraining ist was für Jüngere
4. Krafttraining ist schlecht bei hohem Blutdruck
5. Krafttraining belastet die Gelenke

Die Einschätzung des Krafttrainings aus sportmedizinischer und sportwissenschaftlicher Sicht hat sich in den letzten Jahren durch die Erkenntnisse aus aktuellen Studien gewandelt. Im Folgenden soll mit 5 Vorurteilen oder Irrtümern, die immer wieder bei Sportlern angetroffen werden, aufgeräumt werden.

1.) Läufer oder auch Ballsportler befürchten immer wieder, dass ihnen Krafttraining die Geschwindigkeit und die Wendigkeit rauben könnte. Gerade das Gegenteil ist der Fall. Schnelligkeit ist eine Funktion der Kraft! Speziell wenn es darum geht rasche Richtungswechsel und Beschleunigungen in Sportarten wie Tennis oder Fußball zu schaffen, ist Krafttraining unverzichtbar.

2.) Das Bild von Bodybuildern, die sich vor lauter Muskeln kaum mehr bewegen können, nährt das Gerücht, dass man durch Krafttraining steif und unflexibel wird. Bei richtiger Durchführung wird aber der Bewegungsumfang an den Gelenken sogar größer. Die Erklärung besteht darin, dass im Training bei jeder Kontraktion einer Muskelgruppe automatisch die Gegenspieler, die sogenannten Antagonisten gedehnt werden.

3.) Gerade im Alter bekommt das gesundheitlich orientierte Krafttraining seine besondere Bedeutung. Ab dem 30 Lebensjahr kommt es zu einem kontinuierlichen Abbau der Muskelmasse. Wenn man nicht aktiv dagegen vorgeht, verschwinden alle 10 Lebensjahre ca 10% der Muskulatur. Ab dem 65. Lebensjahr geht der Abbau sogar noch etwas schneller voran. Die gute Botschaft ist, dass ein Krafttraining bis ins hohe Alter wirksam ist. Selbst bei über 80 jährigen konnten gute Trainingserfolge erzielt werden. Warum ist der Erhalt der Muskulatur im Alter so wichtig? Die Kraftfähigkeit kann bei einem alten Menschen unter Umständen darüber entscheiden, ob er auf fremde Hilfe angewiesen ist, oder sein Leben selbständig meistern kann.

4.) Tatsächlich wurde bei bestimmten Übungen, wie zum Beispiel die Beinpresse Blutdruckwerte über 300 mmHg systolisch gemessen. Verantwortlich dafür ist die Pressatmung in der Phase der Muskelanspannung. Bei richtiger Durchführung stellt sich aber auf lange Sicht gesehen ein blutdrucksenkender Effekt ein. Bei gut ausgeprägter Muskulatur können die Beanspruchungen des Alltagslebens mit einer relativ geringeren muskulären Aktivierung erledigt werden. Das führt zu einer geringeren Kreislaufaktivierung und damit zu einem verminderten Blutdruckanstieg. Krafttraining wird daher in modernen Therapiekonzepten selbst bei Patienten mit Herzschwäche angewendet.

5.) Gelenksflächen sind mit Knorpel überzogen. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass der Gelenksknorpel durch die Gelenksflüssigkeit ernährt wird. Man kann sich Knorpel fast wie einen Schwamm vorstellen. Bei der Belastung wird die Gelenksflüssigkeit aus dem Knorpel hinausgequetscht. Bei der Entlastung nimmt der Knorpel frische Gelenksflüssigkeit zur Versorgung mit Nährstoffen auf. Eine regelmäßige Abfolge von Belastung und Entlastung ist daher notwendig für eine gute Knorpelstruktur. Lediglich andauernder Druck oder kurzdauernde extreme Belastungen schädigen den Knorpel. Außerdem führt das Krafttraining zu einer besseren muskulären Stabilisierung der Gelenke und beugt auf diesem Weg Überlastungsschäden vor. Letztendlich konnte sogar gezeigt werden, dass richtig durchgeführtes Krafttraining sogar schmerzstillend wirkt.

Wesentlich für die Nutzung der gesundheitlich und sportlich positiven Effekte des Krafttrainings ist die richtige Auswahl und Durchführung der Übungen. Dafür braucht es zunächst eine Klärung der angestrebten Ziele, eine Erhebung der Ausgangssituation und danach Erstellung eines individuellen Programmes mit Kontrolle der exakten Durchführung.

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