DR. WAITZER & DR. KAMMERSTÄTTER

GRUPPENPRAXIS FÜR INNERE MEDIZIN





Abklärung von Schmerzen im Brustkorb


Wenn Stechen oder Brennen im Brustkorb auftritt, können eine Vielzahl von Ursachen dahinter stehen. Es ist aber oft wichtig herauszufinden, ob eine gefährliche Erkrankung des Herzens die Ursache der Beschwerden ist. Das könnte zum Beispiel entweder eine Durchblutungsstörung der Herzkranzgefäße sein oder eine Entzündung im Bereich des Herzens. Die Erhebung der Vorgeschichte und die Untersuchung liefern wichtige Hinweise. Im Ruhe EKG können bereits wichtige Hinweise erkannt werden. Wesentlich aussagekräftiger ist die Darstellung des Herzens im Herzultraschall. Wenn eine Durchblutungsstörung am Herzmuskel vorliegt, zeigt sich oft eine Schwäche im betreffenden Herzmuskelabschnitt als Frühsymptom. Nach den Voruntersuchungen wird dann meist noch ein weiterer Termin zur Durchführung einer Belastungsuntersuchung vereinbart. Die kontinuierliche Registrierung der EKG Kurve und des Blutdruckes während des Tretens am Ergometerrad zeigt, wie sich das Herz-Kreislaufsystem bei Anstrengung verhält. Nach Abschluss des Untersuchungsganges erfolgt entweder die Empfehlung einer medikamentösen Behandlung oder einer weiterführenden Abklärung in einem anderen Fachgebiet, wie zum Beispiel der Orthopädie oder in Einzelfällen auch eine Überweisung zu einer weiteren Spezialuntersuchung des Herzens.

Abklärung von Herzrhythmusstörungen


Das Spüren von Unregelmäßigkeiten im Herzschlag stellt häufig eine sehr belastende Empfindung dar. Ziel des Untersuchungsganges ist einerseits der Versuch einer Darstellung der Herzrhythmusstörung im EKG und andererseits die Unterscheidung, ob die Rhythmusstörungen ein sonst gesundes Herz treffen oder ob sich hinter den Rhythmusstörungen eine Erkrankung verbirgt. Die Untersuchungen die dafür eingesetzt werden sind wiederum Ruhe-EKG, Herzultraschall und Belastungs EKG. Gerade bei Herzrhythmusstörungen kann die Untersuchung des Blutes zum Beispiel auf Schilddrüsenüberfunktion oder Elektrolytstörungen von Bedeutung sein. Oft wird dann auch ein Termin zur Durchführung eines Langzeit EKGs vereinbart. Wichtig dabei ist aber, dass die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Herzrhythmusstörungen zu Aufzeichnungsdauer des Langzeit-EKG Rekorders von 24 Stunden passt. Für Unregelmäßigkeiten im Herzschlag die sehr selten auftreten, aber zu schweren Symptomen, wie zum Beispiel Bewusstlosigkeit führen, kommen Hightech-Geräte zum Einsatz.

Abklärung von Atemnot


Oft stellt sich bei Atemnot die Frage – ist es das Herz oder ist es die Lunge? Daher werden diese beiden Organsysteme untersucht. Manchmal muss zur weiteren Abklärung auch der Lungenfacharzt konsultiert werden. Ergänzend ist die Labordiagnostik von großer Bedeutung – auch eine Blutarmut würde mit Atemnot einhergehen. Das Empfinden zu wenig Luft zu bekommen ist aber auch eine sehr subjektive Empfindung. Daher kommt es auch immer wieder vor, dass im Laufe der Jahre lediglich die Kondition verlorengegangen ist und daher das bergauf gehen zu einer ungewohnten Kurzatmigkeit führt. Wissen kann man das aber erst, wenn man sich untersuchen hat lassen.

Operationsvorbereitung


Bei fast jeder operierenden Abteilung gibt es eigene Abläufe, wie die Vorbereitung auf einen Eingriff zu geschehen hat. Die Rolle des Internisten dabei ist, das Risiko das von Seiten des Patienten mitgebracht wird aus interner Sicht einzuschätzen. Die Befunde vor einer Operation, wie Labordiagnostik, EKG, Lungenfunktion und Untersuchungsbefund sollten nicht älter als 14 Tage sein. Welche weiteren Untersuchungen und welche Änderungen der Medikamente vor der Operation durchgeführt werden müssen, richtet sich jeweils nach den unterschiedlichen Ausgangssituationen.

Diabetikerbetreuung


Von Seiten der Versicherungen wird ein sogenanntes Disease management Programm Diabetes angeboten, an dem wir auch teilnehmen. Im Rahmen dieses Programmes ist es auch möglich, Diabetikerschulungen durchzuführen. Aber auch, wer an diesem Programm der Versicherungen nicht teilnehmen möchte, kann eine individuelle Diabetikerbetreuung mit uns vereinbaren. Dabei erhält man am Anfang des Jahres ein Blatt, in dem alle Untersuchungen, die im Zuge eines Jahres sinnvoller Weise geschehen sollen, aufgelistet sind. Das sind Punkte wie zum Beispiel die vierteljährlichen Laborkontrollen beim Hausarzt, die augenärztlichen Jahreskontrollen und die internistischen Kontrollen, wie Durchblutungsmessungen und Herzuntersuchungen. Die Tabelle erlaubt die Termine einzutragen, um sicher zu gehen, dass man nichts übersieht.

Gerinnungsambulanz


Jeden Donnerstag zwischen 9:00 und 10:00 Uhr führen wir die Messungen der Blutverdünnung mit Marcoumar durch. Die Empfehlungen für die weitere Dosierung wird unmittelbar im Anschluss an die Messung besprochen. Sollte sich in der Verlaufskontrolle herausstellen, dass es mit der Marcoumareinstellung grobe Probleme gibt, kann auch die Umstellung auf eines der neuen Blutverdünnungsmedikamente besprochen werden.

Abklärung von Bauchbeschwerden


Das große Gebiet der Beschwerden im Bauchbereich fordert jeweils eine individuelle Abstimmung des Vorgehens. Üblicherweise geht man so vor, dass zuerst Untersuchungen wie Labordiagnostik und Ultraschalluntersuchungen vorangestellt werden. Wenn eine weiterführende Diagnostik erforderlich ist, steht die Untersuchung mittels Magenspiegelung und Dickdarmspiegelung in der Ordination zur Verfügung. Akutsymptome bedingen natürlich eine Änderung dieser Vorgehensweise.

Vorsorgecoloskopie


Die Dickdarmkrebs Vorsorge mittels Dickdarmspiegelung ist eine sehr effektive Methode um gegen diese Bedrohung vorzugehen. In unserer Auswertung der Untersuchungsergebnisse zeigt sich in Übereinstimmung mit den Österreich weiten Daten, dass es ca 20 Vorsorgecoloskopien braucht, um einem Patienten wirklich entscheidend helfen zu können, seine Gesundheit zu erhalten. Um die Untersuchung möglichst wenig belastend zu gestalten, wird eine Begleitmedikation angeboten, die einem die Untersuchung "verschlafen" lässt.