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PRAXIS DR. HERIBERT WAITZER, MSc

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NIERENERKRANKUNGEN


Die Nieren fungieren als Steuerungsorgane des Körpers. Sie regulieren den Wasserhaushalt, den Blutdruck, den Hormonhaushalt und das Säure-Basen-Gleichgewicht. Somit ist schnell klar, dass eine Nierenerkrankung sich auf viele verschiedene Arten auf den Körper auswirkt. Doch welche Arten von Nierenerkrankungen gibt es und wie werden diese diagnostiziert und therapiert?

Welche verschiedenen Nierenerkrankungen gibt es?

Wenn die Niere nicht mehr arbeitet, kommt es zu einem chronischen oder akuten Nierenversagen, in der Fachsprache auch Niereninsuffizienz genannt. Die akute Form der Niereninsuffizienz entsteht innerhalb weniger Stunden oder Tage. Sie ist reversibel, kann also wieder rückgängig gemacht werden. Die chronische Form des Nierenversagens entwickelt sich dagegen über einen längeren Zeitraum. Sie kann mit einer entsprechenden Therapie gestoppt werden, sodass die Symptome sich nicht weiterentwickeln.

Neben einer Insuffizienz sind die Nieren in einigen Fällen auch von Entzündungen betroffen. Diese sind entweder in den Nierenkörperchen (Glomerulonephritis), im Nierenbecken (Pyelonephritis) oder im Nierengewebe lokalisiert.

Darüber hinaus tauchen auch in den Nieren hin und wieder Zysten sowie gutartige oder bösartige Tumore (Nierenkrebs) auf, wobei letztere eher selten vorkommen. Nierensteine hingegen treten auf, wenn Stoffe aus dem Harn sich nicht vollständig auflösen und stattdessen Kristalle bilden.

Eine Aufgabe der Nieren besteht darin, Erythropoetin für die Blutbildung herzustellen. Sind die Nieren erkrankt, kommt es deshalb häufig zu einem Mangel. Die Folge ist eine renale Anämie, d.h. eine Blutarmut aufgrund einer Nierenerkrankung.

Mit OA Dr. Ferdinand Harm, FA für Innere Medizin, Nephrologie und Diabetologie haben wir einen echten Spezialisten für Nierenerkrankungen in unserem Team.